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Bei einem Leistenbruch wölbt sich der Bauchinhalt (z.b. Darmteile) durch eine Lücke in der Bauchdecke nach außen vor. Der Leistenbruch (Inguinalhernie) ist die häufigste aller Brucharten. und findet sich bei vier Prozent aller Menschen. Über 70 Prozent aller Betroffenen sind Männer. Die Hauptursache für einen Leistenbruch ist eine schlaffe Unterleibsmuskulatur.

Bei der Prävention und Behandlung von Hernien sind Yogaübungen ein sehr nützliches Werkzeug. Sie können nach dem chirurgischen Eingriff eingesetzt werden, um eine Wiederholung des Eingriffs zu verhindern. Diese allerdings bei unkomplizierten , zurückführbaren Hernien. Eine Zusammenarbeit mit dem behandelten Arzt sollte vom Yogalehrer angestrebt werden.

Bei dem Aufbau der Yogaübung muss es zur Kräftigung der Muskulatur des Unterleibs kommen, welches durch Kontraktion bewirkt werden kann. Das schwerwiegende Problem dabei ist allerdings, daß zu starke Kontraktionen einen neuerlichen Leistenbruch hervorrufen können. Auch Streckungen des vorderen Torsos sollten vermieden werden.

Wir müssen also wissen welche Bewegungen wir auswählen und welche zu vermeiden sind. Außerdem spielt die Atmung eine große Rolle, da wir mit Hife der Atmung die Unterleibsmuskulatur stärken können. Man kann auch mittels der Variation der Atmung während der Übungen, den Druck auf die Bauchdecke verringern und so mittels der Bewegung die Muskulatur stärken, ohne daß der Druck zu stark wird.