Schlafstörungen entstehen, wenn der Geist die Fähigkeit verloren hat zur Ruhe zu kommen.

 

Bevor wir schlafen können, muss sich der Geist zurückziehen. Dies geschieht nur, wenn diesem langweilig wird. Der Geist wird sich nicht zurückziehen, wenn er etwas zu verarbeiten hat und/oder sich nicht sicher fühlt.

Starke Emotionen zählen zu den Hauptgründen für Schlafstörungen. Unser Geist verbindet die Erlebnisse des täglichen Lebens untrennbar mit Gefühlen. Wenn diese Gefühle über Hand nehmen, denken wir ständig über vergangene und zukünftige Ereignisse nach und finden keine geistige Ruhe. 

Es scheint als ob Gedanken wie von selbst entstehen, ohne daß wir darauf Einfluss nehmen können.

Durch unsere Unaufmerksamkeiten in unserem täglichen Leben, werden viele unserer Erlebnisse unaufgearbeitet im Gehirn gespeichert. Am Abend liegen wir im Bett, obwohl müde, versucht unser Geist das Erlebte aufzuarbeiten und Zukunft für die Zukunft zu entwickeln.

Ein Teufelskreis entsteht: Wir können uns auf die Bewältigung der momentanen Probleme nicht konzentrieren, weil wir Vergangenes verarbeiten müssen, so entstehen wieder unverarbeitete Erinnerungen, die uns wieder davon abhalten, uns auf die Gegenwart zu konzentrieren. 

Neben psychologischen Gründen können auch physische Aktivitäten und Ernährung, besonders jene vor dem Schlafen gehen, bei ansonsten gesunden Menschen Ursachen für Schlafstörungen sein.